Opa´s 90. Geburtstag!

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Opa´s 90. Geburtstag!

Opa ahnte von nichts, als meine Mutter und ich uns zu seinem Haus auf der anderen Seite unserer Straße aufmachten. Fröhlich, wie immer begrüßt er uns herzlich an der Tür: “Was treibt euch beiden Hübschen denn zu mir”, fragt er. “Habt ihr uns für übermorgen die fünf Plätze bei meinem Lieblingsitaliener reserviert?”

Es ist Donnerstag, der 10. August und in zwei Tagen wird Opa 90 Jahre jung.

“Opa, du musst jetzt ganz stark sein”, sagt meine Mutter. “In ganz Buchholz gibt es an deinem Geburtstag keine freien fünf Plätze in irgendeinem Restaurant!”

“Das gibt es doch nicht, das kann doch nicht sein”, sagt er mit leicht enttäuschtem Unterton. Opa ist ein Fan jeglichen Gewässers, sei es ein See, oder ein Meer.

“Morgen geht es ans Meer und zwar auf die Insel Usedom“, sagen wir ihm und er kann seine Freude kaum zurückhalten. Also packen wir schnell, zusammen mit ihm, seinen Koffer, denn am nächsten Tag geht es Richtung Nordosten auf die zweitgrößte deutsche Insel (Rügen ist noch größer).

Opa ist ja schon viel herumgekommen, aber auf Usedom war er noch nie, daher haben wir diese Insel für seinen neunten glatten Geburtstag gewählt. Natürlich haben wir uns überlegt etwas Nostalgie in die dreitägige Reise zu bringen und so hat mein Vater einen VW Bus gemietet, den wir mit Girlanden und Ballons geschmückt haben und auf denen die Zahl 90 steht.

Opa´s 90. Geburtsag

Opa genießt die Fahrt im VW-Bus

Opa´s 90. Geburtstag

Entspannen und genießen!

Opa liebt Waffeln und so ist es kein Wunder, dass es im ganzen Bus verlockend nach den von meiner Mutter gebackenen Waffeln riecht. Seit einem Unfall kann Opa nicht mehr richtig riechen und auch nicht schmecken, aber wir haben eine Waffel ein Stück aus dem Korb schauen lassen. Und so kommt es, wie es kommen musste, Opa sagt: “Ach, was gäb ich drum jetzt an einer dieser leckeren Waffeln zu knabbern”. Wie auf Kommando zückt meine Mutter eine Waffel aus dem Korb und reicht sie ihm. Sicherlich hat er die unter dem Handtuch herausschauende Waffel längst gesehen, aber er tut ganz überrascht und strahlt uns beim ersten Bissen liebevoll an.

Bis wir am “Golf und Wellness Hotel am Balmer See” angekommen sind dauert es einige Stunden und einige Staus, die wir nutzen, um uns über vergangene Jahrzehnte zu unterhalten. Trotz der leckeren Waffeln haben wir einen Bärenhunger und so geht es ins Balmer Steakhouse. Hier vernaschen wir so einige Burger, ehe wir um 22.00 h das Restaurant verlassen. Opa schafft es nicht mehr bis 24:00 h durchzuhalten und fällt quasi nach dem Zähneputzen ins Bett.

Opa´s 90. Geburtstag

Burger genießen im Balmer Steakhouse

Opa´s 90. Geburtstag

Zum Reinbeißen

Wir genießen noch einen Absacker-Cocktail an der Hotelbar und freuen uns auf morgen, da wird unser lieber Vater und Opa bereits erwähnte 90 Jahre!

Opa´s 90. Geburtstag

Golf- und Wellnesshotel am Balmer See

Opa´s 90. Geburtstag

Blick auf den Balmer See

12. August 2017, Opa´s Geburtstag

Rückblick: Am 12. August 1927 kommt ein Kind auf die Welt, das Erich getauft wird und später erst Opa heißen wird. Übrigens, mein Opa war für mich eine große Inspiration für NEW HOME! Hier geht es zur Geschichte.

Um 8.00 Uhr muss unser Geburtstagskind ein Ständchen von uns über sich ergehen lassen. Wie immer lächelt und lacht Opa und genießt den Zirkus um ihn herum. Urlaubszeit ist ja auch immer Essenszeit und so schlendern wir, den fitten Grauhaarigen eingehakt, zum Frühstück.

Wir kommen an einen wunderschön gedeckten Geburtstagstisch mit einem traumhaften Blick auf den Balmer See. Wir alle sind angetan von diesem tollen Augenblick. Selbst der Himmel konnte ein paar Freudentränen nicht zurückhalten!

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Buffet schritten wir zur Geschenkübergabe auf Opa´s Zimmer. Was Opa bekommen hat bleibt ein Geheimnis, nur so viel sei verraten: Das Hotel hat einen Kuchen und eine Flasche Champagner spendiert …

Opa´s 90. Geburtstag

Liebevoll gedeckter Frühstückstisch

Opa´s 90. Geburtstag

Meine Schwester Stephanie, Ausblick auf den Balmer See

Meine Schwester Stephanie, Opa und ich wurden anschließend vom Hotel mit einem Golfcaddy von unseren Apartments abgeholt und mit diesem Gefährt ging es dann eine Stunde lang über die riesige Anlage. Dabei wurde uns die Geschichte und Entwicklung der Anlage erklärt. Opa hat es sehr genossen und auch gezielt Fragen gestellt, der will es aber auch genau wissen, schließlich hat er längst noch nicht ausgelernt, der junge Hüpfer! 

Opa´s 90. Geburtstag

Eine Runde mit dem Caddy über den Golfplatz

Opa´s 90. Geburtstag

Golfanlage am Balmer See

Danach ging es ins Café Knatter nach Ückeritz. Dieses Café ist mit einer Wassersportschule, direkt am Wasser gelegen, kombiniert. Neben leckerem Kuchen gab es auch noch Eis zur Stärkung, bevor es wieder zurück ins Hotel ging. 90-Jährige Frischlinge brauchen manchmal einen Mittagsschlaf …

Opa´s 90. Geburtstag

Mein Opa und meine Mutter

Opa´s 90. Geburtstag

Cafe Knatter nach Ückeritz

Nach dem ausgedehnten Schläfchen war auch schon wieder Zeit essen zu gehen! 

Ab nach Rankwitz ins Sommercafe. Das Sommercafe liegt traumhaft direkt an der Peene. Von hier aus kann man bis hinüber zum Festland schauen. Im Café haben wir, zusammen mit Opa Erich, genüsslich gespeist.

Opa´s 90. Geburtstag

Gemeinsames Abendessen

Opa´s 90. Geburtstag

Abendbeleuchtung

Anschließend fuhren wir zurück ins Hotel und Erich hatte einen weiteren glücklichen Tag in seinem 90 Jahre währenden Leben, das sind 1080 glückliche Monate, oder auch 4.698 Wochen, anders gezählt, 32.850 Tage. Den 32.850. Tag hat er mit uns auf Usedom verbracht.

Obwohl mein Opa immer strahlt, so glaube ich, dass er am 12. August 2017 ein ganz kleines bisschen mehr gestrahlt hat, als er beim Einschlafen den Tag noch mal Revue passieren ließ … 

Alles Gute, Opa, und lass dich überraschen, wohin in 10 Jahren die Reise gehen wird … 

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Die Berufsbezeichnung Immobilienmakler ist uns allen ein Begriff. Seit meiner Kindheit habe ich ein besonderes Verhältnis zu schönen Dingen, speziell zu außergewöhnlichen Häusern. Ich machte diese Leidenschaft zu meinem Beruf und habe nicht das Gefühl nur eine Immobilie zu verkaufen, sondern auch das damit verbundene Lebensgefühl. Mein Name ist Christine Simon und ich betreue Menschen, die ein neues Zuhause in gute Hände geben möchten, und solche, die einen neuen Ort suchen, der ihr Lebensmittelpunkt sein wird. Warum ich betreue schreibe? Weil mit einem Verkaufsgespräch bereits eine vertrauensvolle Verantwortung beginnt ...

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