Christine allein in New York – Reisebericht, Teil 1

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Christine allein in New York – Reisebericht, Teil 1

Schon seit vielen Jahren träume ich davon die Vorweihnachtszeit in einer der großartigsten Städte der Welt und meiner Lieblingsstadt zu verbringen: NEW YORK!!

Einmal live erleben, wenn die Stadt in eine weiße Schneedecke gehüllt ist, die Schaufenster auf der 5th und 6th Avenue um die Wette strahlen und die Spitze des Empire State Buildings in den Weihnachtsfarben rot und grün beleuchtet ist. Einmal den berühmten Christmas Tree vor dem Rockefeller Center bestaunen, wie er in den buntesten Farben leuchtet, der Weihnachtsbaum, der geschmückt ist wie kein anderer  auf der Welt . Am 4. Dezember 2017 sollte es endlich soweit sein: Christine fliegt nach New York.

New York, ich komme! Montag, 04. Dezember 2017

Mit Koffer, Kamera und Handtasche bepackt geht es zum Hamburger Flughafen. Mein Flieger startet um 13:15 Uhr nach London und von da aus geht es dann weiter über den großen Teich nach New York.

Es ist für mich der erste Langstreckenflug und dann dazu auch noch alleine, dementsprechend bin ich ein wenig angespannt. Alles verläuft nach Plan und nach 8 Stunden Flugzeit landen wir pünktlich um 19.10 Uhr Ortszeit in New York.

Reisebericht New York: Über den Wolken

Über den Wolken

Reisebericht New York: Anflug über New York

Anflug über New York

Nachdem ich nach langem Warten endlich durch die Passkontrolle durch bin und mein Gepäck zusammen habe, verlasse ich den Flughafen, um in mein bestelltes Uber-Taxi zu steigen. Spätestens jetzt habe ich registriert, dass ich in New York bin. Überall stehen sie, die berühmten Yellow Cabs neben schwarzen SUV´s und in mir steigt ein Gefühl von Freude auf. Endlich bin ich hier, Christine, allein in New York!

Nach ca. 30 Minuten Fahrt inklusive Überquerung der Staten Island Bridge und einem ersten, kurzen Blick auf die beleuchtete Skyline von Manhattan hält der nette Fahrer vor meinem Apartment in Bay Ridge. Bay Ridge ist eine Nachbarschaft in Brooklyn und ist besonders bei Familien sehr beliebt, oder Menschen, die gerne etwas ruhiger und grüner in der Großstadt leben. In den Straßen stehen fast ausschließlich Ein- oder Zweifamilienhäuser. Wer sich hier ein Haus kauft, der muss mindestens eine Millionen $  zahlen, ein kleines Apartment zu mieten kostet zwischen 1.300 $ und 1.800 $ monatlich. Kein Wunder, denn New York zählt zu einer der teuersten Städte der Welt.

Reisebericht New York: Die Nachbarschaft: Bay Ridge

Die Nachbarschaft: Bay Ridge

Reisebericht New York: Die Nachbarschaft: Bay Ridge

Die Nachbarschaft: Bay Ridge

Reisebericht New York: Die Nachbarschaft: Bay Ridge

Die Nachbarschaft: Bay Ridge

Reisebericht New York: Die Nachbarschaft: Bay Ridge

Die Nachbarschaft: Bay Ridge

An der Haustür begrüßen mich schon Kotaro und Sophie, meine Gastgeber. Sie bewohnen die untere Wohnung im Haus, die obere Wohnung vermieten sie über Airbnb und ich habe mir hier ein Zimmer für meinen Aufenthalt gemietet. Wenn ich fremde Städte bereise, dann entscheide ich mich in der Regel für ein Apartment, weil ich dann den Einheimischen näher bin als in einem Hotel. Nach einer kurzen Einweisung durch die Gastgeber geht es für mich auch relativ schnell ins Bett. Ich bin todmüde und möchte morgen fit sein, um so viel New York zu inhalieren, wie ich kann.

Der erste Morgen in New York, Dienstag, 05. Dezember 2017

Der erste Morgen in New York, ich fühle mich topfit und das obwohl 6:00 h so gar nicht meine Zeit ist. Nach einer erfrischenden Dusche mache ich mich auf den Weg zum Supermarkt um die Ecke, um dort ein paar Vorräte für die Woche einzukaufen. 

Mein deutsches Frühstück mit Butter, Marmelade und Käse ist mir heilig. Ich genieße einen leckeren Orangensaft dazu und dann geht es auch schon los, auf zur nächsten Subway Station und gleich Richtung Times Square.

Beim Überqueren der Manhattan Bridge sehe ich zum ersten Mal die gigantischen Wolkenkratzer. Wenn man noch nie in New York war, dann kann man sich diese Dimension nicht vorstellen. Meine Mitreisenden in der U-Bahn sind anscheinend alles Einheimische, denn sie haben für die Schönheit der Stadt momentan nichts übrig und schauen auf ihre Handys. Wenn man Big Apple täglich sieht, dann ist es wohl irgendwann nichts Besonderes mehr.

Den nächsten Moment werde ich wohl nie vergessen: Als ich an der Haltestelle Times Square aussteige und die Treppen hochlaufe stehe ich mittendrin in dieser Wolkenkratzerschlucht. Ein Hochhaus reiht sich an das andere, eine Leuchtreklametafel neben der anderen, überall Menschenmassen und dichter Verkehr mit wildem Gehupe. Das ist er also, der weltberühmte Times Square. Hier pulsiert das Leben, hier fließt so viel Energie, hier schlägt mein Herz einfach viel schneller.

Eine unglaubliche Ehrfurcht packt mich. Spätestens hier sind die Kleinstadtdepressionen verflogen, wie Liza Minelli oder Frank Sinatra und viele andere Künstler in “New York, New York” singen.

Ich habe das Gefühl so richtig wach zu sein, wenn man hier ist hat man keine Angst etwas zu verpassen, weil man ist hier, wo alles stattfindet.

Reisebericht New York: Time Square

Times Square

Reisebericht New York: Time Square

Times Square

Reisebericht New York: Times Square, M&M Flagship Store

Times Square, M&M Flagship Store

Reisebericht New York: Times Square, M&M Flagship Store

Times Square, M&M Flagship Store

Reisebericht New York: Times Square

Times Square

Reisebericht New York: Das höchste Wohngebäude

Das höchste Wohngebäude

Fasziniert laufe ich die Straße lang und lasse mich einfach nur treiben.

Kaum zu glauben das der Times Square bis 1904 noch Longacre Square hieß und ein Platz für Kutschmonteure und Pferdedarstellungen war. Erst als das Gebäude der New York Times gebaut wurde, bekam der Platz den Namen Times Square. Die New York Times sitzt aber schon lange nicht mehr hier und das Gebäude ist heute mit einer überdimensionalen Leuchtreklame verkleidet.

Neben 40 Theatern befinden sich in diesem Bezirk noch viele Cafes, Nobelrestaurants, Souvenirshops, Fastfood-Filialen, Kinos, die MTV Studios, Sony, die Vogue und viele andere bedeutende Firmen. Ein absolutes Highlight jedes Jahr ist der leuchtende Times Square Ball an Silvester. Die Zeremonie beginnt eine Minute vor dem Jahreswechsel.

Nach dem einen und anderen Abstecher in verschiedene Läden, dem riesigen M&M Flagship Store und einer Pizza setze ich mich in den “Hop on Hop off Bus” und mache eine Stadtrundfahrt nach Downtown. Es geht durch den Financial District, vorbei am One World Trade Center, Ground Zero und sehr vielen weiteren bedeutenden und unglaublich beeindruckenden Gebäuden bis der Bus irgendwann wieder am Times Square ankommt.

Reisebericht New York: Stadtrundfahrt nach Downtown

Stadtrundfahrt nach Downtown

Reisebericht New York: Stadtrundfahrt

Stadtrundfahrt

Reisebericht New York: One World Trade Center

Stadtrundfahrt: One World Trade Center

Reisebericht New York: New York bei Nacht

Stadtrundfahrt: Downtown

Mittlerweile ist es schon dunkel geworden und die Lichter tauchen New York in ein unfassbar magisches Licht. Ich genieße den Anblick, mache noch schnell ein paar Fotos und dann geht es wieder zurück nach Bay Ridge. Hier angekommen genehmige ich mir noch eine Pizza in einem süßen, italienischen Restaurant. Gleich danach lass ich mich dann auf mein Bett fallen, wo ich mit meinen ganzen Eindrücken sanft einschlafe. Mein letzter Gedanke war die Vorfreude auf den nächsten Tag.

Reisebericht New York: Pizza essen in Bay Ridge

Pizza essen in Bay Ridge

Reisebericht New York: Mein Apartment in Bay Ridge

Mein Apartment in Bay Ridge

Sex and the City Tour in New York, Mittwoch, 6. Dezember 2017

Es ist Nikolaus. Für mich der schönste Nikolaustag, den ich jemals verbracht habe, denn ich bin in New York! Ich kann mir keinen Ort der Welt vorstellen, an dem ich jetzt lieber wäre.

Nach dem Frühstück geht es wieder mit der Subway nach Manhattan, diesmal zur 5th Avenue. Vor dem berühmten Plaza Hotel, das in vielen Filmen zu sehen ist, u.a. in Kevin allein in New York, wartet ein Bus, mit dem ich dann die “Sex and the City Tour” starte. Das stand für mich schon immer fest: Wenn ich in dieser Stadt bin, muss ich auf jeden Fall an der geführten Bustour zu meiner Lieblingsserie teilnehmen und die Drehorte besuchen.

Reisebericht New York: Nussknacker XXL

Nussknacker XXL

Reisebericht New York: Plaza Hotel

Eingang zum Plaza Hotel

3,5 Stunden bin ich mit einer lustigen Frauengruppe unterwegs . Hier lerne ich auch Greenwich Village kennen, einen Bezirk, den ich lieben lerne. Ein bisschen kann man Greenwich Village mit Winterhude in Hamburg vergleichen, aber nur ein klein wenig … Hier gibt es schöne Altbauten, begrünte Straßen und viele kleine Cafés und Restaurants. Die wunderschönen Brownstone Häuser haben es mir besonders angetan. Gerne hätte ich diese Gegend noch genauer erkundet, aber dafür bleibt dieses Mal leider keine Zeit mehr.

Die Bustour endet auf der 6th Avenue, hier ist man genau richtig, wenn man shoppen möchte.

Später werde ich noch den berühmten Christmas Tree am Rockefeller Center besuchen.

Die Weihnachtsbeleuchtung und die festlich geschmückten Schaufenster kann man nicht mal ansatzweise mit irgendeiner Weihnachtspracht in Deutschland vergleichen. Genau wie die Wolkenkratzer von New York ist hier alles überdimensional gestaltet.  Man weiß gar nicht wohin man zuerst schauen soll.

Hier gibt es riesige Ornament Weihnachtskugeln, die in einem Brunnen drapiert sind, die Schaufenster von Macys, welche jedes Jahr eine andere Weihnachtsgeschichte erzählen oder der bekannte Juwelier Cartier, der gleich sein ganzes Haus in eine rote Leuchtschleife eingepackt hat.

Reisebericht New York: Juwelier Cartier

Der bekannte Juwelier Cartier

Reisebericht New York: Weihnachtskugeln

Riesige Weihnachtskugeln

Fasziniert von allem lasse ich mich durch die Straßen treiben, ab und zu verschwinde ich in den verschiedensten Läden und Seitenstraßen und dann plötzlich stehe ich vor ihm, dem berühmtesten Weihnachtsbaum der Welt. Ganze 25 Meter ist er hoch und 13 Tonnen schwer.  Seit 1933 findet jedes Jahr die Christmas Lighting Ceremony auf dem Rockefeller Plaza statt und erst mit ihr wird die offizielle Weihnachtszeit in New York eingeläutet. Auf einer Länge von 10 km Kabel schmücken 45.000 LED Birnen den Baum. Auf der Spitze des Baumes befindet sich ein Stern, der aus 25.000 echten Swarowski Kristallen besteht und einen Wert von 1,5 Millionen $ hat. Pro Tag kommen um die 500.000 Menschen vorbei, um genau diesen einen Baum zu sehen. Heute gehöre ich dazu.

Reisebericht New York: Der Christmas Tree am Rockefeller Plaza

Der Christmas Tree am Rockefeller Plaza

Reisebericht New York: Die Eisbahn am Rockefeller Plaza

Die Eisbahn am Rockefeller Plaza

Da es noch relativ früh am Abend ist, ist das Gedränge noch nicht ganz so groß. Ich genieße den Blick auf den Baum. Eine große Eisfläche lässt mich fühlen, als wäre ich in einem Hollywood-Film. Von links höre ich laute Musik und sehe das auf der Häuserfassade des Saks Fifth Avenue Gebäudes eine riesige Lightshow zur Disney Musik läuft. Alles hier wirkt unwirklich und ist doch echt …

Ich gehe durch eine Gasse, die an Engeln mit goldenen Trompeten vorbeiführt, bis ich vor dem exklusiven Kaufhaus stehe und die Lichtershow von Nahem bewundern kann. “Making dreams come true” höre ich die Stimme singen und wieder einmal wird mir bewusst wie glücklich ich bin hier zu sein. Hier ist Romantik pur und dem Zauber der Stadt kann man sich nicht entziehen. Ich versuche mit allen Sinnen aufzunehmen, was ich bekommen kann.

Reisebericht New York: Lightshow: Saks Fifth Avenue

Lightshow: Saks Fifth Avenue

Reisebericht New York: Lightshow: Saks Fifth Avenue

Lightshow: Saks Fifth Avenue

Reisebericht New York: Engelsgasse

Engelsgasse

Es ist alles so unwirklich, faszinierend, unbeschreiblich. Doch auch der schönste Tag geht irgendwann so langsam zu Ende und ich mache mich auf den Weg zu meinem Apartment. Ein Ziel habe ich heute jedoch noch: Die Dyker Heights!

Ich stärke mich mit einem Salat, den ich mir zubereite und dann geht es zu den “Dyker Heights”. Was das ist und was ich dort erlebe erfahrt ihr in meinem nächsten Blogartikel mit dem Titel: Christine allein in New York, Teil 2.

Eure, Christine

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Die Berufsbezeichnung Immobilienmakler ist uns allen ein Begriff. Seit meiner Kindheit habe ich ein besonderes Verhältnis zu schönen Dingen, speziell zu außergewöhnlichen Häusern. Ich machte diese Leidenschaft zu meinem Beruf und habe nicht das Gefühl nur eine Immobilie zu verkaufen, sondern auch das damit verbundene Lebensgefühl. Mein Name ist Christine Simon und ich betreue Menschen, die ein neues Zuhause in gute Hände geben möchten, und solche, die einen neuen Ort suchen, der ihr Lebensmittelpunkt sein wird. Warum ich betreue schreibe? Weil mit einem Verkaufsgespräch bereits eine vertrauensvolle Verantwortung beginnt ...

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