Christine allein in New York – Reisebericht, Teil 2

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Christine allein in New York – Reisebericht Teil 2

Die Dyker Heights

Wer von euch diese typischen, amerikanischen Weihnachtsfilme liebt, in denen die Wohnhäuser von oben bis unten mit Lichterketten, galoppierenden oder ruhenden Rentieren, kletternden Weihnachtsmännern und allen möglichen Weihnachtsdekorationen geschmückt sind, der ist jedes Jahr im Dezember in New York wie im Paradies.

Hinzu kommt diese unglaubliche Weihnachtsmagie, die einen umgibt und die vielen angenehmen Gerüche, die man aufnimmt und wenn man die Augen schließt meint man den Geschmack von Weihnachten schmecken zu können, wenn man hier durch die Straßen New Yorks schwebt.

Disney könnte diese Szenerie kaum besser in Szene setzen. Wer darauf nicht steht, für den ist es sicherlich einfach nur kitschig und völlig überzogen. Da ich aber zu den Weihnachtsgenießern gehöre, ist das hier für mich einfach nur großartig, wahnsinnig beeindruckend und so manche Träne muss man sich als Fan einer solchen Fantasiewelt in der Realität schon verdrücken!

Das erklärt auch, wieso mein erster New York Besuch unbedingt zur Weihnachtszeit stattfinden sollte, nein musste.

Lange vor meiner Reise recherchierte ich auch über das New Yorker Stadtviertel, in dem die Anwohner zur Weihnachtszeit ihre Häuser in ein Weihnachtsmärchen verwandeln.

Das stand natürlich weit oben auf meiner Sightseeing Liste! Dyker Heights nennt sich dieses Stadtviertel und gehört zum New Yorker Stadtteil Brooklyn.

Dyker Heights ist außerhalb der Weihnachtszeit ein unauffälliges Stadtviertel mit hübschen Einfamilienhäusern und kleinen Villen. In der Adventszeit verwandelt es sich aber in “Dyker Lights”, einen Traum aus Millionen von Lichtern. Das Viertel zieht jährlich rund 100.000 Besucher an. Es gibt sogar geführte Bustouren von Manhattan aus, bei denen man während der Fahrt nach Dyker Heights mit Weihnachtsmusik, Weihnachtsfilmen und einer heißen Schokolade in festliche Stimmung gebracht wird.

Begonnen haben soll alles im Jahre 1986 mit einem einzigen Haus, woraufhin in den folgenden Jahren immer mehr Nachbarn mitzogen und sich bis heute versuchen gegenseitig mit der schönsten Weihnachtsbeleuchtung zu übertreffen.

Mittlerweile ist die Gegend für ihre Weihnachtsdekorationen so berühmt, das sie zur „am besten dekorierten Wohngegend in ganz Amerika“ gekürt wurde.

In Dyker Heights leben nicht, wie man denken könnte nur “kitschverliebte Amerikaner”, sondern überwiegend Italiener. Ganz zufällig lebe ich während meines New York Urlaubs in direkter Nachbarschaft, denn Dykers Hights grenzt an Bay Ridge und hier bin ich während meinen USA Besuches in der Vorweihnachtszeit zu Hause.

Ich möchte gar nicht erzählen, was ich an dem Tag bereits gesehen und erlebt habe, denn was ich an Beleuchtung in “Dykers Lights” erblicke stellt alles in den Schatten, jedenfalls dann, wenn man den Glanz und die Fantasie von Disney liebt.

Ich breche extra etwas später am Abend auf, so gegen 21.00 Uhr, um nicht in den  Tourismusapparat zu gelangen und in Ruhe genießen und Fotos machen kann.

Nach einem kurzen Fußweg von ca. 10 Minuten sagt mir Google Maps, das ich an meinem Ziel angekommen sein soll, doch von auffälliger Weihnachtsbeleuchtung keine Spur. Also biege ich einfach an den verschiedensten Ecken nach links und rechts ab, in der Hoffnung, dass ich den Weg auch wieder zurückfinden werde.

Und plötzlich an einer Straßenecke sehe ich etwas leuchten. Mein Herz schlägt schneller, als ich mich darauf zu bewege.

Ich bin froh dass ich so spät hier bin, denn um diese Uhrzeit sind fast alle Touristen wieder verschwunden, ich bin hier jetzt tatsächlich fast alleine. Ihr Lieben, an dieser Stelle möchte ich einfach die Bilder sprechen lassen, da jegliche Erklärung nicht ausreichen würde, um diesen Glanz zu erklären…

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Einige Hausbesitzer haben sogar jeden einzelnen Ast ihrer Bäume beleuchtet. Mir fällt auf, dass in vielen Gärten kleine Schilder mit Firmennamen stehen. Später finde ich heraus, dass ein Großteil der Häuser von professionellen Firmen geschmückt wird und die Anwohner dafür viele tausend Dollar zahlen.

Je weiter ich laufe, desto gigantischer werden die Beleuchtungen. In einigen Vorgärten höre ich Weihnachtsmusik, manch einer hat sein komplettes Grundstück voll mit aufblasbaren Tieren dekoriert.

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Es gibt auch große Teddybären, die einem vom Balkon aus zuwinken. Wie gesagt, wer mit Kitsch nichts anzufangen weiß, der wird sich hier sicherlich nicht wohlfühlen, ich aber sauge alles in mich auf und wenn ich mir heute die Fotos anschaue und dann die Augen schließe, dann fühle ich wieder die Magie und stelle mir vor ich bin in einem wundervollen Weihnachtsmärchen, das in “Dyker Lights” spielt …

Je weiter ich an den Rand des Viertels komme, desto mehr Menschen treffe ich wieder an. In zwei Straßen ist sogar ein kleiner Stau entstanden. Viele Menschen fahren hier mit dem Auto durch das Viertel und vor lauter Staunen vergessen sie anscheinend auch schon mal weiterzufahren…

Manchmal hat man das Gefühl, das die Besitzer der Häuser ihren Dekorationen mehr Raum geben als ihrem eigenen Leben. Ein riesiger XXL Nussknacker steht im Eingangsbereich eines Hauses, so dass die Bewohner sicherlich durch einen Seiteneingang aus- und eingehen müssen. Verrückt, aber ich glaube, dass diese Menschen einfach nur Spaß an ihrem wunderbaren Spleen haben!

Natürlich werden hier auch die Hot Dogs nicht ohne eine Verkleidung verkauft. Welches kleine und auch große Kind möchte nicht gerne von einem “halben Weihnachtsmann” kulinarisch versorgt werden?! Sein Umsatz wird mit der Mütze sicherlich auch größer sein!

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Wenn man in Deutschland von XXL geschmückten Häusern sprechen würde, dann müsste man in den USA von 20XL sprechen, denn hier gibt es Nussknacker auf Pferden in überlebensgroß und richtige Karussells in Vorgärten.

Manchmal sind die Farben so miteinander kombiniert, dass mir fast die Augen wehtun, frei nach dem Motto: Auffallen um jeden Preis. Doch ich kann nicht genug bekommen von dieser Show, diesen Farben, diesem Gigantismus! Unbelievable!!!

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So langsam machen sich allerdings meine Füße bemerkbar, die wieder einmal sehr viel zu tun hatten, um den Körper in Wallung zu bringen, deren Besitzerin möglichst alles sehen wollte, um zu staunen, bewundern und zu fotografieren.

Ich schaue auf die Uhr: Es ist 23:00 h, Zeit, um mich auf den Nachhauseweg zu machen.

Ein letztes Mal schließe ich die Augen und inhaliere diese Magie, scanne die Bilder dieser einzigartigen Welt und speichere sie für den Rest meines Lebens ab. Fertig!

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Mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht wandere ich in Richtung Apartment. Das Lächeln will nicht weichen und ich glaube, dass ich damit später sogar eingeschlafen bin…

Wie ich den Weg zurück gefunden habe weiß ich gar nicht mehr, vielleicht hat mich auch eine Weihnachtsfee an die Hand genommen und geführt – keine Ahnung!

Als ich in meinem Apartment angekommen bin, lasse ich mich nach dem Besuch des Bads direkt ins Bett fallen und stelle meinen Wecker auf 7:00 h. Ich spüre, dass die Weihnachtslichter noch immer strahlen und zwar ganz tief in meinem Herzen.

Ich freue mich auf den nächsten Tag, an dem ich mir einen weiteren, lang ersehnten Traum erfüllen werde.

Wie dieser Traum aussieht werdet ihr in meinem nächsten Blogartikel erfahren, wenn es dann heißt: Christine, allein in New York, Teil 3.

Eure Christine

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Die Berufsbezeichnung Immobilienmakler ist uns allen ein Begriff. Seit meiner Kindheit habe ich ein besonderes Verhältnis zu schönen Dingen, speziell zu außergewöhnlichen Häusern. Ich machte diese Leidenschaft zu meinem Beruf und habe nicht das Gefühl nur eine Immobilie zu verkaufen, sondern auch das damit verbundene Lebensgefühl. Mein Name ist Christine Simon und ich betreue Menschen, die ein neues Zuhause in gute Hände geben möchten, und solche, die einen neuen Ort suchen, der ihr Lebensmittelpunkt sein wird. Warum ich betreue schreibe? Weil mit einem Verkaufsgespräch bereits eine vertrauensvolle Verantwortung beginnt ...

2 Comments

  1. Stefan

    am   schrieb 

    Hallo Christine
    Wunderschön geschrieben, danke für diesen „kitschigen“ Moment an einem grauen Morgen!
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Stefan

    Antworten
    • Hallo, lieber Stefan,

      danke für deine lieben Worte über die ich mich sehr freue!

      Hier ist es kalt, aber immerhin scheint die Sonne, von der ich ein paar Strahlen in die Schweiz sende!

      Liebe Grüße sendet,
      Christine

      Antworten

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